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  • Ernie - Ernst Scheiner

Loch Lomond. History. The Making of Whisky

Aktualisiert: 15. Sept. 2022


Complex Distilling, wie geht das?


Loch Lomond ist ein Eldorado für Destillateure. In kaum einer Brennerei Schottlands werdenso viele verschiedene Destillate gebrannt.


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In vier unterschiedlichen Destillationsanlagen brennen Stillmen mit einer Computersteuerung rund um die Uhr, sieben Tage die Woche in Column Grain Stills, in traditionellen Swan Neck Pot Stills, in Straight Neck Stills und in einer Malt Continuous Still vielfältige Getreidebrände. Eichenholzfässer prägen Whiskys wie weiche, dezent fruchtige Lowlandtypen, komplex fruchtige Speysider oder opulent fruchtige Highlander sowie rauchige medizinische Islay-Charakter.


„Ben Lomond was covered with a rich Pink Cloud,“


umschrieb John Keats die Abendstimmung als er an den nördlichen Ufern des Loch Lomond in einem Inn nächtigte. Als night cap trank der bedeutendste Dichter der englischen Romantik wohl einen wee dram of uisgebaugh der örtlichen Brennerei. Frühmorgens brach er von Tarbet nach Inveraray auf. Die Old Military Road führte ihn an einer Distillery vorbei hinauf zum Pass Rest and be Thankful. Den Einheimischen war die Brennerei unter den Namen Tarbat bekannt. 1817 meldete sie als Lochlomond Distillery eine zu versteuernde Jahresproduktion von 6 230 Gallonen - 28 322 Liter Alkohol - dem Royal Revenue Office. Kurz darauf erloschen die Feuer unter den Kesseln. Diese kochten erst 1828 wieder bis sie sechs Jahre darauf endgültig erkalteten.


Heute liegt eine Brennerei gleichen Namens etwa 30 Km südlich in der Kleinstadt Alexandria versteckt in einem Industriekomplex nahe des River Leven. Unweit der Bonnie Banks of Loch Lomond genoss die unmittelbar an der Grenze zwischen den Whiskyregionen der Lowlands und Highlands liegende Grain- und Malt Distillery viele Jahre ein Alleinstellungsmerkmal. Mittlerweile können Girvan mit Alisa Bay in Ayrshire sowie die Estate Distillery Arbikie in Angus gleichfalls Single Blended Whiskys kreieren.




Der Weg in die erste Reihe

Geschickt verwandelten neue Besitzer die graue Maus Loch Lomond in eine weltweit respektierte Marke. Inchmoan, Craiglodge, Inchmurrin, Inchfad, Glen Douglas und Croftenga waren nur spärlich unter Whiskyfreunden bekannt. Wenige schätzten den über Lebensmittelketten vertriebenen preisgünstigen Loch Lomond Single Malt Scotch Whisky. Der schlafende Riese lockte Investoren an. Nachdem der 1927 geborene Eigentümer, Alexander Bulloch, kein Familienmitglied zur Weiterführung des Unternehmens bewegen konnte, wurde es verkauft.


Im März 2014 erhielt die Investorengruppe Exponent Private Equity Partners aus Edinburgh den Zuschlag. Colin Matthews, ein früherer Direktor der Imperial Tobacco, gelang es, ein Team von Whisky-Experten, darunter die früheren Diageo-Finanzchefs Nick Rose und Richard Miles, zu formen, dass ein management-buy-in anstrebte. Kapital von Investoren war reichlich vorhanden, denn schottischer Whisky boomte weltweit. Entwicklungsplan und Gewinnperspektiven überzeugten die Geldgeber.


Der treibende Gedanke, Loch Lomond mittelfristig zu einer Premium Marke im mittleren Preissegment global erfolgreich zu vermarkten und nach wenigen Jahren gewinnbringend zu veräußern war reizvoll.


Exponent erkannte die wirtschaftlichen Potenziale und erwarb neben Glen Scotia gleichzeitig die Loch Lomond Distillery sowie die Lagerhäuser und Abfüllanlagen der Glen Catrine Bonded Warehouse Ltd. in Mauchline. Die Loch Lomond Group entstand. Der Verkaufspreis lag bei 210 Millionen Pfund wie dies Quellen später berichteten.

Die Unternehmensleitung verfolgte große Pläne und investierte viel Geld – rund 25 Millionen Pfund - in die Renovierung, Erneuerung und Ausbau der Anlagen, erhöhte die Produktion und konzipierte einen neuen werbeintensiven Marktauftritt. Marketingspezialisten arbeiteten zügig am Rebranding und Relaunch der Marken. Sie restrukturierten das von Bulloch 2005 bis 2012 sehr zögerlich entwickelte Portfolio. Attraktiv nach internationalen Standards gestylte Abfüllungen erschienen alsbald auf dem Weltmarkt. 2016 standen der 12-jährige und 18-jährige Loch Lomond Single Malt sowie die Glen Scotia Single Malts in den lukrativen Liquor Stores der USA in der ersten Reihe.


Die Strategien des Expertenteams waren höchst effizient. Die internationale Wertschätzung stieg ebenso sprunghaft wie der Umsatz. Die Single Malt Whiskys von Loch Lomond und Glen Scotia wurden bei den Golf Open Championships beeindruckend promoted. Loch Lomond wurde international ein populäres Label und verließ die hinteren Verkaufsregale: 2014 exportierte die Bulloch Family nur 10 % des Umsatzes, 2019 erreichte das Investoren-Team um CEO Colin Matthews einen Exportanteil von 70 %, in Zahlen waren dies 53 Millionen Pfund.


Die jährlichen Umsatzsteigerungen lagen anfangs im zweistelligen Bereich und im September 2019 bei 7 %. Die Whiskys sind in etwa 100 Märkten präsent. Matthews resümiert:


"Wir sind stolz darauf, die Loch Lomond Group in den letzten fünf Jahren zu einem internationalen Premium-Spirituosengeschäft mit einem starken Fokus auf Innovation und einem Portfolio preisgekrönter Marken gemacht zu haben…
Wir glauben, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um in die nächste Phase unserer Wachstumsstrategie zu beginnen, da wir uns bemühen, weiter zu innovieren, unser Markenportfolio zu erweitern und unsere internationale Präsenz weiter auszubauen, insbesondere in Asien...“


Im Juni 2019 verkaufte Exponent die Lomond Group laut Scotsman für rund 400 Millionen Pfund an der asiatisch-chinesische Investoren der Hillhouse Capital Group mit Sitz in Hong Kong.


Eine innovative Distillery entsteht

Die Anfänge gehen zurück in das Jahr 1965 als die Rolling Stones mit dem Song Satisfaction die Hitparaden beschallten. Während des allgemeinen Distillery-Baubooms errichtete die Littlemill Distillery Company Ltd in den seit 1961 leerstehenden Gebäuden des größten britischen Textilfarbenherstellers eine neue Produktionsstätte für Malt Whiskys. Die Eigentümer, der Amerika-stämmige Unternehmer Duncan G. Thomas und die Barton Brands von Chicago kauften 1963 die Grundstücke, um neben den Littlemill Whiskys weitere Malts für ihre Blends zu produzieren. Nach der ersten Maische am 9. März 1966 sprudelte der erste Loch Lomond new make durch den Spirit Safe. Die beiden Straight Neck Stills waren in Aufbau und Form anders strukturiert als die in Schottland üblichen pot stills.


„Auf den Kesseln erhob sich ein langer Zylinder mit internally rectifying plates,“


erinnert sich Production Director Dr. John Peterson, der von 1990 bis 2014 die Herstellung der Spirits verantwortete, „…in den ersten Jahren war Loch Lomond mehr oder weniger eine Kopie der Littlemill Distillery.“



Die installierten Stills wurden nach Mustern gefertigt, die in der nördlich von Glasgow in Bowling am River Clyde gelegenen kleinen Distillery Little Mill Malt Spirits ab 1935 doppelt brannten. Sie hatten nur eine minimale Ähnlichkeit mit der in Dumbarton in der Inverleven Distillery 1956 installierten von den Operators so benannten Lomond Still, die heute bei Bruichladdich Gin destilliert.


The Straight Neck Stills at Loch Lomond were designed by Duncan Thomas - Owner of Littlemill Distillery.

1971 nach dem Tod von Duncan Thomas erwarb der schottische Zweig, Barton Distilling, alle Geschäftsanteile. Die Besitzerwechsel setzten sich mit Amalgamated Distilled Products 1982 fort, die 1983 wiederum Teil des Imperiums des Supermarkt-Betreibers James Gulliver von Argyll Foods plc wurden. Wenige Monate darauf stellte Littlemill 1984 überraschend die Herstellung der Malt Spirits ein. Der neue Besitzer Gibson International nahm nach umfangreichen Renovierungsarbeiten 1989 die Produktion wieder auf. Glen Scotia in Campbeltown wurde zwar ebenfalls übernommen, blieb jedoch zunächst außer Betrieb.


Der Whisky Trader Gibson suchte in Übersee mit Blended Whiskys schnelle Profite zu erzielen und führte jedoch 1992 die zu den ältesten schottischen Whisky-Brennereien zählende Littlemill, wie auch Glen Scotia in Campbeltown, unglücklich in den Ruin.


Bereits ein Jahr nach Stilllegung im Jahr 1984 durch die Amalgamated Distilled Products hatte der Blender Sandy Bulloch die Loch Lomond Distillery 1985 zu einer Zeit finanziell vorteilhaft erworben, als schottische Malt Spirits den Markt regelrecht überschwemmten und damit einen Whisky-See schufen. In jenen Tagen schlossen wegen der Überkapazitäten über zwanzig Brennereien ihre Tore für immer. Nicht so bei Loch Lomond. Vorausschauend hatte der Fuchs die Bestände von Littlemill und Glen Scotia 1994 erworben und gründete eine Loch Lomond Distillers Dachgesellschaft. Der agile Geschäftsmann fand eine sichere Quelle, das breitgefächerte Bulloch-Blend-Portfolio dennoch ausreichend mit eigenen Malt Whiskys zu versorgen.


Cooperage, palletized and steel rack warehouses.

Im Juni 1997 zerstörte eine Feuer in einem zweistöckigen Warehouse rund 300 000 Liter heranreifenden Whisky. Zweitausend Fässer Malt- und Grain Whisky im Wert von einer Million Pfund gingen laut Aussage des Direktoriums in den Flammen auf. Auf dem Betriebsgelände waren zwanzig Lagerhäuser.


Neustart der Brennerei war 1987. Strategisch blickte der Unternehmer positiv in die Zukunft. Er hatte ein gutes Gespür für den profitablen Handel mit niedrigpreisigen Whiskys, Gins und Wodkas. In den Regalen der deutschen Supermärkte war der Loch Lomond Single Malt oft einer der wenigen schottischen Vertreter. Produktportfolio wie Marketing waren allerdings eher hausbacken wenig professionell ausgerichtet. Die Whiskys wurden nur mäßig national und global vermarktet. So verkaufte Bulloch 2013 trotz klangvoller Namen lediglich 50 000 nine litre cases Loch Lomond Malt und nur 1 000 bis 1 500 Glen Scotia Malt. Der frühere Managing Director Gavin Durnin orakelte 2012: „Our profile is fairly low, but that will change in the years ahead. New people will market it differently.“ Er sollte Recht behalten.


Günstiger Grain wird destilliert

Während des Blended Whisky Booms erweiterten die Bullochs 1993 die Kapazitäten in der Lomond Brennerei. Eine spezielle Produktionseinheit für grain spirits wurde eingerichtet. „Damals kauften wir jedes Jahr fünf Millionen Liter grain spirit fürs Blenden von der Strathclyde Distillery in Glasgow. Eines Tages sollten wir weniger erhalten und dafür einen höheren Preis entrichten,“ erzählt der frühere Production Director John Peterson, der an der University of Edinburgh Chemie studiert hatte und seit 1990 die Produktion verantwortete, „also beauftragte mich Sandy Bulloch mit dem Bau einer Grain Distillery. Wir verarbeiteten im Jahr (ab 1994)nf Millionen Liter Grain Spirit. Da er frisch und rein ohne Schwefelspuren sein sollte, installierten wir keine Coffey Stills, die etwas schwerere Getreidebrände bewirkten, sondern andere, die unseren Anforderungen eher entsprachen.“ In jenen Boom-Jahren legte CEO Sandy Bulloch den geschäftlichen Fokus Loch Lomonds eher auf die Produktion von jungen dreijährigen Scotch Blends ohne Altersangabe als auf den Verkauf von Single Malts.


Malt Mill, Lauter Tun, Swan Neck Stills. John Peterson at work.

In den frühen 1990er Jahre brannten zwei straight-neck pot stills, so der interne Sprachgebrauch, rund 200 000 Liter Malt Spirit aus gemälzter Gerste. Bereits 1992 (Loch Lomond spricht von 1990) fügte Peterson nach eigenen Aussagen zwei weitere hinzu: „Es waren exakte Kopien des ersten Paares von 1966.“ Die für die Brennerei typischen geheimnisvollen Apparate mit ihren mehreren Meter hohen Zylindern und den perforierten kupfernen Siebplatten destillierten Spirits mit verschiedenen Alkoholstärken bis zu 90 % vol.


In Schottland klassische Brennblasenpaare erreichen bei einer doppelten Destillation lediglich Durchschnittswerte um die 70 % vol. Mit unterschiedlichen Abtrennpunkten beim Mittellauf modulieren zudem die Destillateure verschiedene Spirit-Charaktere. Die straight necks kamen nicht, wie fälschlicherweise oft zitiert von der nahegelegenen Leven Distillery in Dumbarton, sondern waren vielmehr nahezu identische Replikate einer Still, die bei Littlemill seit 1935 den new make erzeugte.


Diese Annahme wird von Peterson bestätigt, denn Mitarbeiter, die zuvor bei Littlemill in den Saladin Maltings die Gerste mälzten, erzählten ihm, dass ihr Manager Duncan Thomas die Kessel mit markanten Rektifikationskolonnen und gelochten Kupferböden entworfen hätte. Auffallend ist der sehr lange zunächst vertikal, dann rechtwinklig horizontal in den hoch liegenden shell and tube condenser führende lyne arm. Früher strömte das kondensierende Alkohohl-Wasser-Gemisch zur Abkühlung auf ca. 20 C durch vor dem sample and spirit safe angeordnete after cooler. Man wollte damit gleichfalls energiesparend die Abwärme zur weiteren Aufheizung des Dampferzeugers - evaporator – verwenden.


The dephlegmator or depth ring.

Die von Thomas installierten Röhrenkondensatoren haben keine Funktion mehr, sagte Peterson 2012, „im Zylinder der Spirit Still wirken 13 festinstallierte distillation trays, die mit bubble caps - Glocken - versehen sind…Wir heizen in den Kesseln der wash and spirit still indirekt mit Dampfrohren, weil das besser ist.“ Die Regel ist einfach, je höher der Steigraum, desto feiner und fruchtiger wird das Destillat. Heute verrichten nach der Renovierung 16 Glockenböden in allen straight neck pot stills diese Aufreinigung.


„Inchmurrin ist unser typischer Vertreter. Er ist leicht, ein reiner und fruchtiger Spirit, der schnell reift. Der Glen Douglas wird zwar in den gleichen Apparaten destilliert, aber er ist schwerer, komplexer, weil andere Abtrennpunkte den Mittellauf definieren,“ beschreibt Peterson die aromatischen Resultate der Destillation. Die Whisky-Macher waren zu diesen multiplen Destillationsverfahren gezwungen, da der geringe reziproke Tauschhandel mit anderen Destillerien nur einen Bruchteil der notwendigen blending malts ausmachte. Sie wurden damit größtenteils Selbstversorger. Rauchige Spirits wie einen Glen Douglas brannten die stillmen ebenfalls.


„Für fünf bis sechs Wochen destillierten wir rauchige Destillate. Wir schalteten das water cooling system aus und legten die Abtrennpunkte bei 90 oder 80 % vol. und 55 % vol. fest.
Das Ergebnis war ein waxy, oily flavour with high esters,“


beschreibt Peterson die Wirkungen. „Der Vorlauf dauert nur zehn Minuten, die stillmen schalten sofort um, wenn das Destillat-Wasser-Gemisch klar ist.“ Aus rauchigem Malz mit 25 ppm, 45 ppm, 50 ppm und 55 ppm entstanden markante Spirits, weil die unteren Abtrennpunkte des Nachlaufs bis zu Extremen 57 - 55 % vol. reichten. Das Rauchmalz kam von den Glenesk Maltings südlich von Aberdeen.


„Croftenga is our most contaminated spirit,“

warnte einst Peterson, obwohl eine der seltenen Distillery Single Cask Abfüllungen von 2005 als Grundlage ein Malz mit Phenoldichte von nur 45 ppm hatte. Im Zuge der Renovierungsarbeiten kamen 2016 zwei weitere annähernd bauidentische straight-neck stills in einem Nebenraum des Stillhouses hinzu. Die Rektifikationssäulen sind jedoch kürzer und ihr Durchmesser voluminöser.


Schottische Tradition kehrt ein

1998 wurde die Anlage mit zwei swan neck pot stills diversifiziert. Nach Plänen des früheren Produktionsleiters Peterson gestalteten Kupferschmiede von McMillan in Prestonpans die indirekt mit Dampfrohren beheizten Brennblasen. 2015 wurden nach einem Besitzerwechsel die straight neck stills, aber auch die spirit pot still im Zuge allgemeiner Renovierungsarbeiten erneuert. Der Hals wurde in seiner Form, Größe und Höhe neu strukturiert. Technik ersetzte Ästhetik. Die neue Spirit Still erhielt einen schlanken recht hoch führenden, fast zylindrischen Röhrenhals, der den nebenstehenden straight-neck stills in Struktur und Aufbaumaßen ähnelt.


Swan Neck Stills old and new. Manufacturer McMillan Coppersmiths in Prestonpans (Part of Briggs Group)

Peterson formte den lyne arm ebenfalls atypisch. Das Alkohol-Wassergemisch strömt aus dem oberen Steigraum zunächst horizontal verlaufend in zwei 90 Grad Bögen, danach vertikal in den verhältnismäßig kurzen monströsen shell and tube condenser. Die Wash Still wurde nicht verändert. Sie erscheint proportional etwas gedrungen, denn Hals und die Kesselschulter sind sehr weit ausgelegt. Der lyne arm führt den Alkoholdunst leicht gesenkt zum voluminösen, kurzen und innen stehenden Kühlröhrenkondensator.


Das Paar sollte ursprünglich mit schwereren, körperreichen und typischen pot still new makes die Palette der spirits erweitern. Den in den alten swan neck stills gewonnenen Spirit umschrieben die Brenner als Inchfad. Er wurde laut Peterson stets schonend, langsam und sehr sauber gebrannt, damit er in den Haus-Blends bereits nach drei Jahren Reifezeit in amerikanischen Eichenholzfässern ohne stechende alkoholische Noten trinkfähig war.


Malt Column Still, ein schottisches Novum

Großer Ärger kam ins Haus. Die Scotch Whisky Association (SWA) war mit dem Spirit aus einer kontinuierlich brennenden zweiteiligen kupfernen Brennsäule nicht einverstanden. Mit Argusaugen verfolgte die SWA die Aktivitäten. Seit 2008 konnte das Lomond-Team die wash aus einer 100 % gemälzten Gerste mit ihr so schnell destillieren wie dies sechs pot stills gleichzeitig erreichen: zwei Millionen Liter. Die Scottish Whisky Regulationsschrieben das Verfahren eindeutig vor:


„Malt Whisky muss in einem traditionellen Pot Still Brennverfahren gewonnen werden.“


Doch Peterson sah diese Zwänge sehr kritisch, denn was heißt schon traditionell hinsichtlich der Destillationsprozesse, wenn anderorts Malt Spirits in Brennereien wie in großen Fabriken produziert werden. Die Lösung stand als Kompromiss für den Verbraucher auf dem Etikett zu lesen: „Scotch grain whisky made from one hundred percent malted barley.“ Juristen sagten zwar, es könne auch Single Malt auf dem Label stehen, aber bei genauer Bewertung würden die rechtlichen Festlegungen der Royal Commission von 1909 diese Begrifflichkeit ausschließen.


Column Malt Still. Designed by John Peterson.

Petersons Vermächtnis: Er konstruierte den Destillationsablauf so geschickt, dass an acht verschiedenen Böden der zweiten Säule New Makes mit unterschiedlichen Abtrennpunkten – Alkoholkonzentrationen - gezogen werden können, je nachdem welchen besonderen aromatischen Charakter sie haben sollen. Das Aromaprofil ist leicht, fruchtig, vielschichtig und erinnert an Birne, Apfel, Banane und Ananas. Mittlerweile geben sich die Verantwortlichen mit der nicht sehr präzisen Bezeichnung „Single Grain Scotch Whisky/Finest Malted Barley“ für ihren etwas leichten Continuous Still Malt zufrieden.



Master Distiller John Peterson. Er setzte die technischen Grundlagen still und leise. Ohne jeglichen medialen Rummel.

Für Peterson war der wirtschaftliche Vorteil der Malt Continuous Still entscheidend, denn mit einem geringerem finanziellen Aufwand - Einsparungen bei den Energie- und Personalkosten - konnte der Bedarf für die Loch Lomond Blended Whiskys mengenmäßig stets ausreichend gesichert werden. Nebeneffekt: der reine und saubere Malt Spirit reift in den Eichenholzfässern schneller als seine swan neck-Brüder und ist bereits nach drei Jahren für die Blended Whiskys sehr gut verwertbar. Damit kehrte die in den Anfangsjahren der Continuos Column Still in Schottland übliche Destillation von reinem Gerstenmalz wieder zurück.



Making Whisky, wie geht das?

In den vorwiegend palletized warehouses am Destillationsort und in Mauchline in Ayrshire reifen Unmengen an Whiskys in rund 460 000 bis 500 000 Fässern. Seit 2007 bewahrt Master Blender Michael Henry die Übersicht: "Aus der Sicht der Lagerhaltung blicken wir wahrscheinlich 20 bis 30 Jahre zurück und zehn Jahre voraus in die Zukunft! Wenn wir in diesem Jahr eine kleine Änderung vornehmen, müssen wir den Bestand von 30 Jahren in Betracht ziehen".



Master Blender Michael Henry. The competence in creating whisky.

Der diplomierte Braumeister der Breweries Bass in Belfast und Tennent’s in Glasgow verantwortete dort sechs Jahre lang das Biermachen. Der Zufall wollte es, dass die Karriere des Nordiren eigentlich in seiner Heimat bei Bushmills begann. Während eines Schulpraktikums in der Distillery hatte er von einem Studiengang BSc Brewing and Distilling an der Heriot-Watt University in Edinburgh gehört. Da Biologie und Chemie seine schulischen Hauptfächer waren, reifte in ihm ein Gedanke dort zu studieren. Er bemühte sich um ein Stipendum und hatte Glück, Bushmills förderte den strebsamen Michael. Im Gegenzug verpflichtete er sich im tun room, stillhouse oder warehouse während der Semesterferien zu arbeiten. Schließlich kam er zufällig zur Loch Lomond Distillery und wurde für das warehouse management verantwortlich: cask selection, cask filling, storage, maturation, blending and bottling. „…als der stock controller für die Blended Whiskys…in Rente ging, wurde ich 2014 verantwortlicher Blender.“


Den Überblick über den riesigen Bestand zeigen ihm schier endlose lange Excel-Tabellen: Spirit-Typen, Alter, Fassarten und -größen sowie lagernde Menge. Darüber hinaus sind die verschiedenen aromatischen und geschmacklichen Ausprägungen der Spirits für den Master Blender eine extreme Herausforderung. Die olfaktorische Kompetenz, Konzentration und Ausdauer werden stets auf das Äußerste beansprucht.


Für ein Vatting prüft und selektioniert Henry rund 150 bis 200 Fassproben – not straight, sondern auf 25 % vol. eingestellt - sensorisch an einem oder zwei Nachmittagen.


„Es ist sehr spannend und herausfordernd, denn viele Destillationsstile prägen sich in den Fässern unterschiedlich aus.
Wir arbeiten mit einem Paar traditionellen Schwanenhalsbrennblasen wie in anderen Brennereien. Dann haben wir drei einzigartige Paare Straight Neck Pot Stills.
Diese betreiben wir mit zwei Verfahren. Beim ersten legen wir ein sehr enges Mittelstück fest (ca. eine Stunde) und erhalten dann eine Konzentration von 85 % vol.
Und im zweiten Fall ist der Mittellauf etwas breiter (ca. zwei Stunden) und die Stärke liegt bei 65 % vol. Wir erhalten somit drei verschiedene nicht rauchige New Make Spirits. Ja, und dann beeinflussen wir die Aromen je nach Brennblase mit jeweils verschieden Hefen.
Für die swan neck stills setzen wir bei der Gärung eine Hefe ein, die floralere Noten generiert. Und für die straight neck stills wählen wir einen Hefestrang, der einen fruchtigeren Charakter ergibt. Das sind die drei typischen nicht-rauchigen malt spirit styles. Ja, und dann erweitern wir für die jeweiligen Stills das Aromaprofil mit verschiedenen Rauchgraden im Malz.
Wir unterscheiden zwischen drei peat levels: 50 ppm, 25 ppm und bis zu 65 ppm…wir destillieren drei nicht-getorfte, zwei medium-getorfte und drei schwer-getorfte Brände. Das macht acht Varianten Malt Spirits.“


So wird bei den Loch Lomond Single Malts ein Rauchmalz von 15 bis 25 ppm eingesetzt. Bei allen Destillationsprozessen redistillieren die Stillmen den jeweiligen Vor- und Nachlauf zusammen mit den low wines bei darauffolgenden zweiten spirit run, es geht also nichts verloren.


„Für den 12-jährigen Loch Lomond verwende ich beispielsweise bis zu vier verschiedene Spirit Stile, um ein ausgeglichenes Aromaprofil zu erhalten. Die fruchtigen Noten kommen von den straight-neck pot stills, der süße Geschmack und die Vanille von der amerikanischen Eiche und der leichte Rauchton resultiert aus verschiedenen rauchigen Spirits. Bei den Fassqualitäten wähle ich first-fill und second-fill Bourbon Casks, Hogheads sowie einen kleinen Teil unserer recharred casks. Wichtig ist es mir, den Distillery Character zu bewahren, der auf die verschiedenen Stills zurückgeht, nur 30 % sollen vom Holz kommen,“ erklärt der passionierte Rugby-Player.„Wir konzentrieren uns auf den Distillery Character.“ Die Juroren der World Spirits Competition 2020 belobigten den Highland Single Malt mit einer von zehn Platin-Medaillen überhaupt.


Beim 12-jährigen fruchtigen Inchmurrin Single Malt Whisky verwenden sie ausschließlich nur den Spirit, der ein einer straight-neck pot still im high strength alcohol-Verfahren fraktioniert wurde. Denn gerade hier zeige sich, dass der dominant fruchtige Charakter ein Ergebnis der Hefe, der extrem langen Gärzeit und der straight-neck pot still sei. Es ist der fruchtigste Lomond Single Malt. Hier zeigen sich die Wirkung der Hefe, die lange Gärzeit sowie die malolaktische Gärung, die Aromen von Pfirsischen, Birnen und Äpfeln hervorbringen.




Henry betont, dass der aromatische Charakter der Spirits durch die Form der Still und das Destillationsverfahren wesentlich beeinflusst werde:


„…we run it to really give the fruitiest flavour that we can get in a single malt.“

Der sehr blumige und grasige Charakter entstünde jedoch während der Reifung in der amerikanischen Eiche. Bei den Single Malts gibt es eine Besonderheit. Die Whiskys aus den selektierten Fässern für das Batch dürfen sich vor der Abfüllung für rund zwei Monate in einem riesigen Stahltank vermählen.


Die swan neck stills bewirken laut Henry bei der Destillation von stark gerauchtem Malz einen intensiven phenolisch-medizinischen Charakter:


„The bigger phenols dominate with a medicinical character.“


Er gleicht in etwa dem rauchigen Islay-Typ, dennoch ist der new make fruchtig, opulenter, öliger und erinnert an Pflaume, Gerste sowie Malz. Bei den straight-neck stills verhält es sich allerdings etwas anders. Hier versuchen die stillmen einen kräftigeren Rauchcharakter zu erzeugen, indem sie den new make bei einer niedrigeren Alkoholstärke abtrennen und somit im new make die abträglichen Phenole vermeiden.


Die Vorteile der straight neck distillation mit hohen Alkoholwerten über 80 % vol. hinterlassen im new make dezenteren Rauch- sowie intensive Fruchtaromen, Eindrücke von Birnen und Aprikosen sowie würzige Nelkengrundtöne. „Der würzige Charakter ist aber auch süß, denn bei dieser Destillationsweise überdecken die phenoligen Noten nicht die Aromen,“ betont Michael erfreut.


Presentation Courtesy by Loch Lomond Group
Summary of the various distillates

In der Loch Lomond Island Collection ist seit 2005 Inchmoan, der rauchige Vertreter (Malz 50 ppm). In ihm finden sich sowohl Spirits, die in den swan neck stills als auch von den straight neck stills gebrannt wurden. Bei den letzteren war der es der narrow spirit cut mit den hohen Alkoholen, der die rauchigen Aromen weicher erscheinen lässt. Bei der Selektion und dem Verschnitt der unerschiedlich destillierten Spirits möchte Henry wie er es beschreibt „balanced peat profile“ erzielen.


Industrial Complex. Single Grain and Single Malt Production Site.


Ausblick

Die Einflüsse der neuen chinesischen Eigentümer sind spürbar. Ein Rebranding der Marke, Flaschen und Verpackungen und Neustrukturierung des Portfolios schafft für die internationalen Verbraucher mehr Klarheit. Die Island Range wird neu aufgestellt: 12-, 14- und 18-jährige Inchmoan Single Malts. Ein rauchiger 'Single Malt‘ destilliert in der continuous column still aus einem Malz mit einer Phenoldichte von 100ppm dokumentiert als weltweit einzigartiges Juwel die Destillierkunst Loch Lomonds. Einen Glengarry Highland Single Malt wird es bei Aldi nicht mehr geben, dafür arbeitet Michael Henry an einem neuen Produkt, das in den deutschen Lebensmittelketten in den Regalen stehen soll. Der traditionelle Blended Whisky High Commissioner wird im deutschen Einzelhandel nicht vertreten sein. Der Vertrieb von Einzelfassabfüllungen soll im Whisky-Fachhandel neue Impulse setzen.


2019 produzierte Loch Lomond 5 Mio. Liter Malt Spirit, davon 3,5 Mio. Liter aus der Malt Continuous Still, und 20 Mio. Liter Grain Spirits. 2020 waren es 2,8 Mio. Liter Malt und zwei Millionen Liter Grain Spirits. Die Flaschen und Etiketten wurden im Aussehen verändert und das Portfolio erweitert.


Duncan Thomas verstärkte diesen Effekt mit dem Einbau eines Dephlegmators - Deph pipe head cooler - am oberen Ende des Steigraums. Die mit Wasser gekühlten Kupferrohre minderten dort den Abtrieb des Alkohol-Wasser-Dampfes und vergrößerten den Rückfluss, sodass das Destillat mehr und mehr durch einen zunehmenden Kupferkontakt gereinigt wurde. Positiver Nebeneffekt, die Alkoholkonzentration nahm beträchtlich zu. Wurde der Dephlegmator abgeschaltet, ergab es robustere und öligere Spirits.


Thomas war der treibende Motor des Neubaus der Loch Lomond Distillery. Ihn faszinierten die positiven Wirkungen der Gegenstromdestillation und des Dephlegmators, denn beim Brennvorgang sorgt der stetig wiederholende Rückfluss sowie die daraus resultierende Redestillation und Aufreinigung des Alkohol-Wasser-Gemischs einen häufigen Kupferkontakt, der beim Abtrieb die Spirits reinigt und ihre Alkoholkonzentrationen bis zu 90 % vol. hochtreibt.


„Beim low cut erscheint der Spirit im Aroma weniger fruchtig, dafür grasiger und Kräuterbetont,“

bemerkt Peterson.


Das Ziel des gebürtigen Amerikaners war es, mit der neu konzipierten Anlage kreativ eine Vielfalt von verschiedenen Malt Whisky-Typen zu schaffen. Was ihm letztendlich auch gelang.


Latest Releases in 2021 and old release.

Die Spirits für das Loch Lomond Single Malt Portfolio reiften Jahre vor zehn Jahren in der Regel mindestens 12 fast ausschließlich in first-fill and second fill-Bourbon Barrels oder Hogheads aus amerikanischer Eiche aus den Brennereien Heaven Hill und Jim Beam. Prägend waren und sind nach wie vor die in der eigenen Küferei aufbereiteten rejuvenated and recharred casks, eine Spezialität Loch Lomonds. Bei den günstigen Bulkblends, die in Containern nach Asien, Nord- und Südamerika, Australien oder Europa gingen, konnten die Grain- und Malt-Whiskys in bis zu vierfach belegten Fässern reifen.



„Im fertigen leicht fruchtigen Inchmurrin Single Malt soll der fruchtige aromatische Charakter der wash mit 50 %,
und die andere Hälfte in erster Linie durch die Destillation und durch die Fassreifung geringer geprägt werden,“

erklärte Gavin Durnin.


Seit 2012 hat sich vieles verändert. Dem Modetrend folgend finden sich im aktuellen Lagerbestand u.a. Seasoned Sherry Casks – Manzanilla, Oloroso, Amontillado, Pedro Ximénez -, Madeira-, Portwein- oder gar Sauternes-Fässer. Mit speziellen fassgereiften Single Cask-Abfüllungen wie Loch Lomond Tawny Port, Inchmurrin Sauternes oder Loch Lomond Amontillado werden zukünftig insbesondere der Fachhandel verstärkt beliefert, darunter können ebenfalls exklusive Abfüllungen aus dem ersten Produktionsjahrzent der Brennerei sein. Neue Kreationen wie der Loch Lomond Blended Whisky Signature verheiraten Grain und Malt Whiskys im Solera Verfahren, die zuvor ihre Prägung in first-, second- und third-fill Bourbon Barrels, Hogsheads sowie in Oloroso seasoned Sherry-Fässern für eine nicht genannte Zeit erfu


„The longer the neck, so lighter and so fruitier the spirit.“


Heutzutage können die Destillateure viele verschiedene Spirit-Typen brennen. Unterschiedliche Hefestämme erhöhen darüber hinaus die aromatisch-geschmackliche Variabilität der new makes vielfach, die sie je nach ihrer aromatischen Eigenschaft, der Dauer der Vergärung von 92 bis 160 Stunden, dem jeweils gewählten Brennverfahren intern mit lokalen Ortsnamen Inchmurrin, Inchmoan, Inchfad, Old Rosdhu, Croftengea undCraiglodge bezeichnen. Gemeint sind damit allerdings nicht die brand names der abgefüllten Loch Lomond Single Malt Whiskys. Damit ist die Variation der Malt Spirits scheinbar grenzenlos und ermöglicht dem Master Blender eine Vielfalt, die in anderen Brennereien mit nur einem Typus new make nicht annähernd erreichbar wäre. So gehen Zitrus-Noten in einem new make auf den Einsatz von Chardonay Weinhefe zurück. Mit unterschiedlichen Hefestämmen moduliert das Lomond Team die Aromaprofile der Spirits.




Die Betriebsphilosophie und die Strategien haben sich im Laufe der Jahre verändert. Früher war die Loch Lomond Distillery für ihre große Zahl an billigen Blended Scotch Whiskys bekannt. Die Single Malts standen daher oft – unberechtigt - in der dritten Reihe der Whisky-Kenner. Mittlerweile haben sich die Schwerpunkte verschoben, man fokusiert sich auf Aromen und Geschmack. Eine sehr enge Qualitätssicherung mit eigenem Labor steuert die Produktion. Dr. Lorna Buchanan analysiert alle Prozesse von der Malzannahme, der Gärung, der Destillation, der new makes und der fertigen Produkte.


Technische Hilfsmittel wie Gasgromatographie und sensorische Analysen unterstützen sie dabei. Man forschte nach dem optimalen Malz, den richtigen Hefen, darunter Weinhefen, den Gärzeiten und den Temperaturkurven und Abtrennpunkten beim Destillieren, der rauchigen und nichtrauchigen Malzqualität:


“So we normally run it at 85% strength. We have taken it as low as 75%, which then gives you a different flavour profile…
We use only Scottish Barley.“

Alle Herstellungsabläufe wurden qualitätsoptimiert. So wurden erstmals in einer schottischen Brennerei in der eigenen Küferei sogenannte rejuvenated Techniken angewendet und recharred Bourbon casks hergestellt und systematisch für die Reifung der Spirits eingesetzt. Bei den recharred Bourbon casks (drei bis fünf Minuten unter einer Gasflamme) können es first-fills oder auch andere sein. Sie sollen den Whiskys etwas mehr Süße geben und die Fruchtnoten aus der Destillation unterstützen: „Drei fillings sind möglich.“ Dennoch betont Michael Henry:


„We use our understanding of malt, yeast, fermentation, distillation to create flavour in the distillery.“

Loch Lomond Warehouses are also full of whisky treasures.

Die Produktionsanlagen sind industriemäßig und nüchtern auf Effizienz angelegt. Touristen bietet die Industriearchitektur keine foto-romantische Schönheiten. Die Tore zum zehn Hektar großen Areal bleiben für sie verschlossen, ein Besucherzentrum gibt es derzeit nicht.


Warehouses are onsite.


New Branding in April 2022


 

The Open Special Editions 2022



Lomond Straight Neck Stills Series. Edition 1


Rarest of the Rare: 45 years of maturation. Mai 2022. Nur 200 Flaschen der Remarkable Stills Series.


First edition of the unique Lomond Straight Neck Stills Series. Distilled in 1973. Matured in Bourbon Barrels and finished for one year in seasoned first fill Oloroso Sherry casks.


Der 45 Year Old Single Malt zeigt Aromen von roten Äpfeln, Birnen, Honig und exotischen Früchten.
Das Bouquet ist blumig, mit Anklängen von Orangenblüten und geschmolzenem braunen Zucker, das Finale lang, mit warmer Zimtwürze und Noten von säuerlichen grünen Früchten.
Der Whisky wurde mit einer Alkoholstärke von 42,2 % vol abgefüllt und nicht kühlfiltriert, so bewahrt er seine charakteristischen Aromen.
Der Preis für diesen Loch Lomond 45 Year Old Single Malt Scotch Whisky lag in D bei rund 4.399,00 Euro.


Loch Lomonds Master Blender Michael Henry führt dazu aus:


„Die Lomond Straight Neck Pot Stills verkörpern den modernen, unkonventionellen Charakter, der unsere Brennerei seit ihren Anfängen bestimmt.
Die Brennblasen fokussieren unsere Arbeit auf das Geschmackserlebnis; insofern ist es nur passend, wenn wir ihre sehr spezifische Bedeutung für uns mit dieser Remarkable Stills Series unterstreichen.
Die Arbeit an der Vollendung des Loch Lomond 45 Year Old Single Malt, dem ersten Whisky unserer Serie, war eine besondere Erfahrung. Wir haben hier einen absolut großartigen Whisky, der den Geist unserer Brennerei perfekt einfängt und widerspiegelt.
Nach 45 Jahren Reife in amerikanischer Eiche und Ex-Oloroso-Sherry-Fässern bringt der Whisky diesen Geist mit der für Loch Lomond typischen feinen Frucht zum Ausdruck.
Wir hoffen, dass auch die Whiskyliebhaber diesen typischen, einzigartigen Charakter lieben und genießen werden.“


Lomond Straight Neck Stills Series. Edition 2


"This 46 Year Old single malt whisky is the second of three releases in The Remarkable Stills series, which celebrates our innovative and unique straight-neck pot stills." Price Tag £4,500.00


"This 46 year old whisky is the 2nd release in our Remarkable Stills series. The series takes inspiration from our unique straight neck pot stills, which were installed at the distillery in 1965 and give us the ability to control the style of spirit produced. Distilled in 1974, this liquid started its journey in 1st fill and refilled American Oak casks.


After 4 years the liquid was transferred into a combination of 2nd fill Oloroso and Pedro Ximinéz Sherry casks to add additional dried, tropical fruit complexity. A total of 200 bottles were produced for the 2nd release.


Craftsmanship is present from the start of the whisky making process to the final packaging. The Loch Lomond Distillery emblem is sandblasted onto every bottle and infilled with copper. The bottle is sealed with an embossed wooden cork that contains an engraved metal band. A plaque is constructed from debossed copper and hand applied at the last stage of production.


The bottle is then enclosed in a handmade, beautifully crafted oak wood box that has been stained and combined with a metallic element. Two halves of the pack are joined together to form a graphic depiction of our straight neck pot still.

100% of the spirit for the 2nd release is unpeated spirit from our unique straight neck pot stills. These innovative stills give us superior control at the distillation stage, allowing the spirit to be taken off at a higher collection strength. Spirit taken off at this strength has a distinctive fruit character, which has become the Loch Lomond Distillery’s signature and comes to the forefront of this release. Time and nature are then left to work their magic."


Source: Loch Lomond Website

https://www.lochlomondwhiskies.com/pages/remarkable-stills-series



Special Release: 22 Year Old 150th St Andrews Anniversary Edition


"The Open Special Edition 2022 is crafted in celebration of our partnership with The Open & our golf ambassador Colin Montgomerie. Aged in American Oak casks and finished in Claret Red Wine this single malt is of exceptional character with soft fruit, creamy fudge sweetness and oak spice."


 

Ernie's Whisky Kultour 2019. Special talks and insights. Thanks to Distillery Manager Derek Smith, David Linn and Donald McLellan (International Sales Manager until 2019).


Stroll around Loch Lomond Distillery at The Gateway to Distilleries and enjoy lots of photos, please click photo:





Zum Autor

Ernie - Ernst J. Scheiner ist der Herausgeber des Portals The Gateway to Distilleries www.whisky-distilleries.net Er dokumentiert über 150 Destillerien fotografisch von innen und beschreibt detailliert die Produktion der Whiskies. Seit seinem Studium an der University of Edinburgh befasst er sich mit dem Thema Whisky und publiziert in Fachmagazinen

wie Das Irland Journal, die Kleinbrennerei, Whisky Passion und The Highland Herold. Features und Stories erschienen in den Blogs whiskyexperts, whiskyfanblog und whiskyintelligence. Als Leiter der VHS Ingelheim führte, und nun als Whisk(e)y-Botschafter leitet er Destillations-Kollegs, Studienreisen und Whisky-Kultouren zu den Quellen des Whiskys.


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