top of page

Saladin Maltings in Schottland

  • Autorenbild: Ernie - Ernst Scheiner
    Ernie - Ernst Scheiner
  • vor 17 Stunden
  • 18 Min. Lesezeit



von Ernie Scheiner



Die Erfindung des Franzosen Jules Alphonse Saladin revolutionierte seit 1877 die Mälzverfahren in den Brauereien und Brennereien. Saladin Keimkästen lösten vielerorts die traditionellen Bodenmälzerei, auch als Tennenmälzerei bezeichnet, ab. Saladins technologisches Wannenprinzip mit Rührwerken ermöglichte das kostengünstigere Mälzen einer Brau- und Destilleriegerste. Bis heute finden sich zahlreiche technische Modifikationen des saladinischen Keimkasten nicht nurin kleinen Brauereien, sondern ebenfalls in den industriellen Mälzereien weltweit.


NB: Jules Saladin wird vorwiegend in der whisky-bezogenen Literatur mit anderen, aber falschen Vornamen Charles oder gar Colonel Charles genannt. Überdies wird der Franzose aus Nancy in vielen Quellen zum Belgier. Siehe hierzu ausführlich den Artikel: Saladin, Galland. Malting Revolution.



Vorbemerkung


Spring Barley oder Sommergerste gedeiht im schottischen Klima und auf den kargen Böden prächtig. Lange Sonnentage und die Frühjahrsfeuchtigeit fördern das Wachstum einer stickstoffarmen Gerste, die sich bestens fürs Brauen und Brennen eignet. Die Felder in Morayshire und Aberdeenshire zählen ebeso wie die Ländereien der Lowlands zu den Kornkammern Schottlands. Ortsnah verarbeiteten die Mälzer die Gerste zum Brauen und Brennen in kleinen den Bierbrauereien oder Brennereien angeschlossenen Betrieben.


Die industrielle Großproduktion führte in den 1970er Jahren und danach allmählich zur Aufgabe der kleinen Malzbetriebe. Individuelle Aspekte der Gerstensorte und des Terroirs gingen flächendeckend verloren. Heutzutage beziehen die meisten Destillerien eine Einheitsgerste, also das Malz aus der gleichen Gerste wie zum Beispiel die Sorte Laureate. Zwar kam diese zweireihige Sommergerste bereits 1979 in die Züchtung, aber erst seit 2023 erhielt die Sorte das "...MBC Approval for both brewing and distilling malt." 2026 dominiert die Laureate Gerste die schottische Landwirtschaft wie auch die Mälzereien und somit das Malz der Scottish Distilleries.






Saladin erobert Schottland. Rückblick

Nach dem Zweiten Weltkrieg änderten allmählich die schottischen Brennereien die Methoden der Malzherstellung. Die meisten gaben die tradtionelle personalintensive Tennenmälzerei - floor maltings - in den folgenden Jahrzehnten auf. Viele folgten damit aus wirtschaftlichen Gründen dem frühen Beispiel von Glengoyne, die ihre Floor Maltings schon vor dem Ersten Weltkrieg um 1910 schlossen und danach das Malz kostengünstiger von den Industriemälzereien bezogen (z.B. Glenlivet 1957, Pulteney 1959, Glenlivet 1966, Lagavulin 1974, Glen Garioch 1993). Die überschaubaren kleinen Malt Barns der Brennereien konnten den zunehmenden Malzbedarf mit wachsender Brennkapazität nicht mehr decken.


Das Système Saladin ersetze 1949 die klassische Tennenmälzerei in der Speyside Brennerei Tamdhu. Ein Jahr zuvor hatte sich die 1885 gegründete North British Grain Distillery in Edinburgh der Saladin Technologie zugewandt und ihre Floor Maltings aufgegeben. Zahllose Quellen zitieren die heute ausschließlich Grain Spirits destillierende Brennerei in der Nähe des Tynecastle Football Stadiums als erste schottische Brennerei mit einer Saladin-Keimkasten-Anlage (siehe jedoch Littlemill). Die Mashmen benötigen für ihre Grain Mash Bill wegen der natürlichen Enzyme eine Zugabe von rund

15 % Gerstenmalz bei der Verarbeitung der Mais-Grundlage.


NB: Beim Maischen verwandeln die in den Gerstenkörnern enthaltenen natürlichen Enzyme deren nichtlösliche Stärke in vergärbaren Zucker. Diese Amylasen werden bei der Verarbeitung von Mais zugesetzt, um beim Maischen die Maisstärke effizient in Zucker zu zerlegen.


Es war vielleicht doch der innovative Amerikaner Duncan Thomas, der Littlemills Destillationsanlage neu und so fortschrittlich variabel konzipierte. Die von ihm konstruierte Spirit Pot Still mit einer auf dem Kessel aufsitzenden Rektifikationssäule, erlaubte den Stillmen aromaverschiedene Spirits zu destillieren.


Die Thomas Spirit Still mit der Rektifikationsäule in der Littlemill Distillery. © Crown Copyright: HES.
Die Thomas Spirit Still mit der Rektifikationsäule in der Littlemill Distillery. © Crown Copyright: HES.




Thomas modifizierte ebenfalls die Maltings. Das Malz der südlich von Dumbarton liegenden Lowland Distillery kam von ihren Mälzer-Kollegen aus den eigenen Saladin Box Maltings, die von den 1930er bis 1960er Jahren den Littlemill-Malzbedarf deckten.


Damit scheint Littlemill eine der ersten schottischen Whisky Brennereien mit einer pneumatischen Keimkasten-Anlage nach Saladin zu sein.

Die ehemalige William Teachers & Sons Brennerei in den Eastern Highlands Ardmore verabeitete ihre auf der eigenen Farm angebaute Gerste in einem Saladin-Keimbecken-System zu einem leicht rauchigen Malz mit 12 bis 16 ppm. Mit dem Verkauf an die Gesellschaft Allied Breweries/Allied Distillers Ltd. endete 1975/1976 die Keimkasten-Episode der eigenen Malzherstellung. Der Torf kam von St Fergus in Aberdeenshire. Im Zuge der Kapazitätserweiterung mit zwei weiteren Pot Stills (1955) entschied sich das Management rechtzeitig 1953 für den Einbau von vier Saladin Boxes, da mit den bestehenden Floor Maltings, der Malzbedarf nicht erfüllt werden konnte. Zwei Malzböden waren schlichtweg zu wenig und eine Erweiterung der Malt Barns zu teuer.

Siehe hierzu: The Gateway to Distilleries Ardmore


Die Northern Highland Dalmore Distillery bei Invergordon wechselte 1956 von den Floor Maltings mit vier Malzböden zu einem Saladin-Keimkasten-System. Für vier bis fünf Tagen keimte das Gerstenkorn in den langen Betonbecken mit perforiertem Eisenboden im ca. 1,20 m hohen Malzbett. Statt den Schaufeln der Matties in der Tennenmälzerei erledigten von Elektromotoren angetriebene mechanische Spindelrechen das Verklumpen der Wurzel- und Blatttriebe des grünenen Malzes. Doch ohne jeglichen Personaleinsatz ging es beim Saladin System keinesfalls. Beim Befüllen und Entleeren trugen die Mälzer spezielle Malt Boots, Schuhe aus Leinen mit einer Art Schnursohle, damit sie beim Auslegen und Verteilen der eingeweichten Körner im Becken, diese nicht mit harten Schuhsohlen beschädigten.


"We used to wear what we called malt boots..."

berichtete Dalmore Mälzer Drew Sinclair.


Quelle: Gavin D. Smith, The Whisky Men. Edinburgh 2005. S. 25.


Rund 25 Jahre bis 1981/1982? mälzten sie, die auf den nahen Feldern in der Region geerntete Gerste in den Saladin Boxes. Nach Aufgabe der Keimkasten-Mälzerei kam das benötigte Gerstenmalz von Bairds in Inverness sowie anderen Industriemälzereien.



Dalmore Distillery. Aufnahmen aus dem Jahr 2014.



Einen detaillierten fotografischen Rundgang ermöglicht The Gateway to Distilleries: Dalmore



Die Benrinnes  Distillery am Fuße des markanten Ben Rinnes betrieb von 1964 bis 1984 eine Saladin-Keimkasten Mälzerei (siehe folgend). Die Stillmen destillierten zweieinhalbfach in drei Pot Stills Gerstenspirits für den Crawford's Blend. Die in der Nachbarschaft von James McGregor 1824 lizenzierte und vermutlich zuvor gegründete? Brennerei Balmenach baute 1964 neben den Floor Maltings einen Saladin-Keimkasten ein, der bis 1993? die Mashtun mit eigenem Malz versorgte. Die Mälzerei wurde 2013 vollkommen abgerissen.


Eine Version der Saladin-Keimkasten Rotationsmechanik mit breiten Blättern in der Balmenach Distillery. Die luftdurchlässigen Siebböden sind gut zu erkennen.

Historische Aufnahme zur Weiterbildung. © Crown Copyright: HES.




Die von Jules  Saladin entwickelten pneumatischen Keimanlagen mit Siebböden und Rührwerken wurden in Schottland unter Mälzern populär. Diese nannten sie "boxes" mit "rotating helixes" oder "Archimedes screws". Neben den Großmälzereien, z.B. in Alloa, den Vulcan Maltings in Glasgow oder den Brauereien angeschlossenen Mälzereien wie Bernard's Brewery in Edinburghs Slateford Road mälzten die Mälzer gerne in modifizierten Saladin-Keim-Becken-Anlagen das Malz.


In der Nachkriegszeit gaben schottische Brennereien allmählich wegen des steigenden Eigenbedarfs sowie der hohen Personalkosten ihre Floor Maltings auf. Sie suchten, mit den Saladin-Konzepten Kosten bei der Produktion iher Whiskies zu sparen.


Blick zurück. Die im Vorort von Edinburgh in Kirkliston produzierende Path Brae Maltings der Scots Malt Ltd. optimierte ihre Malzproduktion mit Saladins Erfindung. In den großen Keimbecken vermälzten die Mälzer ab der1920er Jahre bis 1988 jährlich 25 000 Tonnen Gerstenmalz. Die Maltings füllten ein Grundstück auf dem zuvor von 1795 bis zu einem zerstörerischen Großfeuer 1914 eine Distillery Spirits in großen Mengen destillierte. Die 1920 geschlossene Brennerei hatte viele Vorbesitzer, darunter die Distillers Company Ltd. oder von 1825 bis 1832 den Distiller-Entrepreneur Andrew Stein.


Path Brae Maltings: Technisch modifiziertes pneumatisches Saladin-Keimbecken mit luftdurchlässigen Siebböden. Füllhöhe des Grünmalz-Haufens ca.1,20 m. Luftdurchlässiger Steel Mesh Floor, betonierte Seitenwände mit Laufschienen für das Rührwerk, ein Paar Steel Gates durch die das Malz in den Kiln zur Trocknung geschoben wurde.

 

Historische Aufnahme zur Weiterbildung. © Crown Copyright: HES. Auf der Website Trove ist ein nicht freigegebenes Foto der Kirkliston Distillery mit ihren Floor Maltings und dem dazgehörigen Kiln zu sehen.




Die mechanischen Malzwender in der Path Brae Mälzerei: "rotating helixes" oder "Archimedes screws" von schottischen Mälzern so bezeichnet. Ungerade Zahlen bei den Wendern seien besser für die Qualität des Malzes, so die empirisch nicht bestätigte Annahme vieler Mälzer.

Historische Aufnahme zur Weiterbildung. © Crown Copyright: HES.




NB: So installierte in der Kirkliston Distillery der Unternehmer Andrew Stein von der Haig-Stein Whisky Dynasty in den Jahren 1828-29 die erste experimentelle, kommerzielle Triple Malt Patent Still aus Kupfer zur günstigen Herstellung von Malt Whisky. Die Destillationsapparatur, Patent Still genannt, geht auf das Patent 5583  vom 13. Dezember 1827 seines Sohnes Robert zurück.


Robert's design had three preheaters and steam boiled in a separate vessel was used to heat the wash, which was intermittently sprayed by pistons into a series of chambers. The chambers were divided by crude cloths (probably haircloths). The cloth permeated ethanol well, but less so water and soluble matter, therefore acting both as a rectifier and a filter. It enabled large amounts of distillate to be produced in a single run and improved the heat economy compared to the pot stills. The process had to be stopped for cleaning and discarding the excess oily residue, so it was not a fully continuous operation.


Roberts Konstruktion umfasste drei Vorwärmer. Der in einem separaten Behälter erzeugte Dampf diente zum Erhitzen der Maische, die anschließend mittels Kolben in mehrere Kammern gesprüht wurde. Die Kammern waren durch grobe Tücher (vermutlich Haartücher) voneinander getrennt. Diese Tücher waren für Ethanol durchlässig, jedoch weniger für Wasser und lösliche Stoffe und wirkten somit sowohl als Gleichrichter als auch als Filter. Dadurch konnten in einem einzigen Brennvorgang große Mengen Destillat hergestellt und die Wärmeausbeute im Vergleich zu Pot Stills verbessert werden. Der Prozess musste zur Reinigung und zum Entfernen der überschüssigen öligen Rückstände unterbrochen werden und war daher nicht vollständig kontinuierlich.



Ein zweites Patent 5721  von 1830, datiert auf den 4. Dezember 1830,

verbessert die zuvor patentierte Apparatur:


"These improvements consist in an apparatus, by which heat is applied to a continuous supply of wash in the distilling vessel, while the wash is in a minutely subdivided state, and also in causing the hot vapour of distillation to pass into the upper part of the bath used in the process, instead of from below, as in ordinary methods; by the former arrangement a greater surface of wash will be exposed to the active action of the heat of the steam from the boiler; and by the latter, it is stated, a more perfect separation of the purified from the un-purified spirit will be obtained."


„Diese Verbesserungen bestehen in einer Vorrichtung, mit der eine kontinuierliche Zufuhr von Maische im Destilliergefäß erhitzt wird, während sich die Maische in einem fein zerkleinerten Zustand befindet, und auch darin, dass der heiße Destillationsdampf in den oberen Teil des im Prozess verwendeten Bades geleitet wird, anstatt wie bei herkömmlichen Verfahren von unten; durch die erstgenannte Anordnung wird eine größere Oberfläche der Maische der aktiven Wirkung der Dampfhitze aus dem Kessel ausgesetzt; und durch die letztgenannte wird, so heißt es, eine perfektere Trennung des gereinigten vom ungereinigten Alkohol erreicht.“



Aus der Kirkliston Destillationsanlage sollen jährlich 149 000 Gallonen Malt Spirits geflossen sein. 1850 entfernten, nach dem Konkurs der von Andrew Stein und Partnern betriebenen Brennerei, allerdings andere Besitzer Steins dreifache Continuous Malt Still Apparatur. Sie ersetzten diese mit einer Grain-Coffey Still. Nach 2006 wandelte sich der ehemalige Brennerei- und Mälzerei-Standort zu einem Wohngebiet mit Reihen- und Mehrfamilienhäusern. Lediglich die ehemalige Darre - Kiln - mit einer stillisierten Pagode zeugt als Überbleibsel von der wechselhaften Whisky- und Malt Historie.

Das NEWLISTON ARMS, gegründet 1885, war einst ein Treffpunkt der Mälzer, Destillateure, Küfer und Handwerker, der nebenliegenden Distillery and Maltings.


Siehe hierzu: The Gateway to Distilleries Kirkliston




Le Système Saladin wird in Schottland populär

Weitere Brennereien ersetzten ihre traditionellen Tennenmälzereien durch ein Saladin-Malzsystem.

So entschieden sich die in Inverness destillierenden Distilleries Glen Mhor (1949 bis in die 1980er Jahre, siehe Foto Rodney Burtt ) und Glen Albyn (1954 bis 1980) für den Einbau von Saladin-Keimbecken-Anlagen.


Über die Glen Mhor Saladin-Technologie erfahren wir:

'The Saladin boxes were 60 feet long times 8 feet wide. These contained the same 22 tons of barley, couched up to three feet, as were employed on the malting floor.'


Quellen besagen, dass die Saladin-Keim-Technik bereits im Jahr 1949 in der Glen Mhor Distillery eingerichtet wurde. Es wird ebenso angeführt sie sei eine der ersten Malt Whisky Distilleries mit Saladin-Keimkästen (vgl. hierzu Littlemills Einführung um 1930). Sie hatte wohl die am Ort benachbarte Glen Albyn Brennerei mit Malt aus einer regional angebauten Gerste so lange versorgt, bis diese selbst mit einer Saladin-Malzanlage, die eigenen Floor Maltings ablöste. Es wird berichtet, dass die Glen Mhor Brennerei einen steigenden Bedarf an Malz hatte, den sie mit der Produktionskapazität der eigenen Tennenmälzerei nicht zu decken vermochte. Das notwendige Malz lieferten bis 1949 die Glen Albyn Floor Maltings.



Glen Albyn in Inverness. Im Gebäude rechts vor dem Kiln ist die pneumatische Keimkasten-Mälzerei. Definitiv erkalteten die Glen Albyn-Brennblasen 1983 für immer als die Brennerei während der dramatischen schottischen Whisky-Absatzkrise ihre Pforten schloß und man diese 1986?/1988 abriß. Heute steht dort ein Einkaufszentrum.

Historische Aufnahme zur Weiterbildung. © Crown Copyright.


Das Glen Mhor Management schrieb in einer dünnen Broschüre:


"At Glen Mhor Distillery the distillery plan could always use more malt than the malting floors could provide. Accordingly malt had to be brought in from Glen Albyn Distillery or from outside. But in a busy season Glen Albyn malting floors could hardly carry the extra burden thus laid upon them, so some years ago the Directors of the Company decided to increase the malting capacity of Glen Mhor and thus turn the whole plan there into a unit that would no longer be dependent on any outside source whatsoever.


The first idea was to double, or more than double, the Glen Mhor malting floor space by erecting a new Building alongside the old floors. Plans for the scheme had been prepared and licenses for the work had been granted. 


The idea was then conceived of installing a 'Saladin Plant' in the existing malt building at Glen Mhor. Experts were called in and they found the shape and size of the existing Building to be very adaptable to housing a small 'Saladin Plant'. All possible information was obtained about the 'Saladin' system of malting, not only from the Breweries in England, but also from the Continent. The Management of the North British Distillery Co. Ltd, who have such a Plant in operation on a very large scale, were extremely helpful and gave the Company much useful information.


About the middle of June 1949, Glen Mhor finished off the last floor malt on the old system, and on the 17th October 1949, where the old floor existed, a Saladin Plant, capable of producing more than sufficient malt per week to satisfy the capacity of the Stills, was completed and the first Saladin Box, full of steeped barley, was being turned by the electrically driven Turners. Underground Screws for the purpose of conveying the Green Malt from the Saladin Boxes to the Kiln were also completed, while two new conical Steeps and the Thermostatic Control Unit were all in action."


Deutsch: In der Glen Mhor Distillery reichte der Bedarf an Malz für die Mälzerei nie aus. Daher musste Malz von der Glen Albyn Distillery oder von externen Lieferanten bezogen werden. In der Hochsaison war die Mälzerei in Glen Albyn jedoch kaum noch an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Vor einigen Jahren beschloss die Geschäftsführung daher, die Mälzkapazität von Glen Mhor zu erhöhen und den gesamten Betrieb unabhängig von externen Lieferanten zu gestalten.


Zunächst wurde die Mälzereifläche von Glen Mhor durch den Bau eines neuen Gebäudes neben den alten Hallen verdoppelt oder sogar mehr als verdoppelt. Die Pläne für das Vorhaben waren bereits erstellt und die Genehmigungen für die Bauarbeiten erteilt.


Anschließend kam die Idee auf, eine Saladin-Anlage im bestehenden Mälzgebäude von Glen Mhor zu installieren. Experten bestätigten, dass sich Form und Größe des Gebäudes hervorragend für die Unterbringung einer kleinen Saladin-Anlage eigneten. Alle verfügbaren Informationen zum Saladin-Mälzungsverfahren wurden eingeholt, nicht nur von Brauereien in England, sondern auch vom Kontinent. Die Geschäftsleitung der North British Distillery Co. Ltd., die eine solche Anlage in großem Maßstab betreibt, war äußerst hilfsbereit und stellte dem Unternehmen viele nützliche Informationen zur Verfügung.


Etwa Mitte Juni 1949 schloss Glen Mhor die Mälzung des letzten Malzes im alten System ab. Am 17. Oktober 1949 wurde an der Stelle des alten Malzebodens eine Saladin-Anlage fertiggestellt, die mehr als genug Malz pro Woche für die Brennblasen produzieren konnte. Die erste Saladin-Box, gefüllt mit eingeweichter Gerste, wurde von den elektrisch angetriebenen Wendern in Bewegung gesetzt. Unterirdische Förderschnecken für den Transport des Rohmalzes von den Saladin-Boxen zum Darrofen wurden ebenfalls fertiggestellt, und zwei neue konische Malzbottiche sowie die thermostatische Steuereinheit nahmen ihren Betrieb auf.


The Saladin boxes were 60 feet long times 8 feet wide. These contained the same 22 tons of barley, couched up to three feet, as were employed on the malting floor.'


Misako Udo nennt in ihrem Compendium The Scottish Whisky Distilleries (Edinburgh 2006) hingegen unspezifisch die 1980er Jahre als Schließungsjahr, der seit 1954 aktiven Saladin Malting Boxes. Sie berichtet auch über die Herkunft des Peats vom Dava Hochmoor in den Cairncorms nahe Grantown-on-Spey.


Ein paar Straßen weiter lag die 1807 lizensierte Millburn Distillery. Ihre Pot Stills erkalteten 1985, ein Teil des Betriebsgebäudes wurde 1988/1989 abgerissen. Den verbleibenden Rest widmeten Investoren in ein Hotel um. Wie bei ihren beiden Nachbarinnen, Glen Albyn und Glen Mhor, mälzten die Millburn-Mälzer die Gerste seit den 1960er Jahren in Saladin-Boxes. Quellen besagen, dass die Umwandlung von einer Tennenmälzerei 1964 einsetzte und die Keimkasten-Mälzerei ungefähr ein Jahr vor der Stilllegung der Brennerei endete.



Die Distilleries Dailuaine (1959/1960? bis 1983), Glen Ord  (1961 bis 1983), Imperial (1960/1964?/1965?/1967- 1983/1984), Glen Moray (1958 bis 1978) oder Glen Keith installierten ebenso Saladins ökonomisches Verfahren.


Die 1957 von den Chivas Brothers Ltd., heute Teil von Pernod Ricard plc, am Keith River neben Strahisla, erbaute Glen Keith Whisky-Destillationsanlage erhielt gleichfalls eine Saladin-Keimkasten-Mälzerei. Diese platzierten die Architekten platzsparend im Kellerbereich unter dem in den oberen Stockwerk befindlichen Tun Room mit den Washbacks. Sie waren bis 1976 in Betrieb.


Glen Keith im Jahre 2009 vor der vollständigen Erneuerung der Produktionsanlagen im Jahr 2013.

Eingang zu den Saladin Maltings (L), Keller der Saladin Maltings (R), Kiln (Lu) lag direkt neben der Darre und der Gerstenanliferung , ehemalige Oregon Pine Washbacks (je 44 500 l) im Tun Room. Unten links neben dem Still House lagen die Saladin-Keimbecken Räume.



Einen detaillierten fotografischen Rundgang ermöglicht The Gateway to Distilleries: Glen Keith historisch.


Benrinnes Maltings

Die ebenfalls in der Speyside am Fuße des Ben Rinnes (840m) produzierende Distillery betrieb ebenfalls eine Mälzerei mit Saladin Keimkästen. Von 1964 bis 1984 ersetzten diese die bis 1964 mälzenden Floor Maltings. Sie modernisierten in der 1955 die neu erbaute Brennerei die Malzproduktion. Die Anlagen sind noch erhalten. Sie befinden sich in einem Anbau, direkt neben des Still Houses. Der Mälzerei ist jedoch für Besucher nicht zugänglich. Eine höchst seltene Ausnahme für Wenige kann das Programm des Speyside Whisky Festival bieten, falls einmal wieder wie im Jahr 2019 Angebot auftaucht. Siehe hierzu Peter Mosers Reisebericht,  Benrinnes und die längst vergessenen Saladin Boxes


Heutzutage beziehen die Benrinnes-Operators in der Regel das Malz von den konzerneigenen Diageo Maltings Roseisle und Burghead.



Les cases de germination de Jules Saladin in der Benrinnes Distillery. Fotos aus dem Jahr 2009.



Fotos Copyright The Gateway to Distilleries.


Einen detailreichen Rundgang durch die Benrinnes Brennerei ermöglicht The Gateway to Distilleries.



Simpsons Malt. Lowland




Richard L. Simpson hatte nach einer Reise durch die Niederlande die Idee zur Veränderung. Der Weg führte ihn 1961 von den Floor Maltings hin zur leistungsstärkeren und kostengünstigeren Saladin-Keimkasten-Technologie, die ab dem Neujahrstag von 1963 das Simpson Malt aus der Borders Gerste vermälzten. Allerdings waren sie seit zwanzig Jahren nicht mehr im Gebrauch. Die damals neue Generation von neun effizienten Germination & Kilning Vessels (GVK) löste die Saladin-Technik ab. Im Februar 2021 zertümmerte die Abrissbirne das ziegelsteingemauerte Steephouse, die Saladin Boxes und den Kiln. Der gigantische Siloblock der Tweed Valley Maltings blieb erhalten.


"Die neue GKV, die Ende 2024 vollständig in Betrieb genommen wurde, hat die jährliche Malzproduktionskapazität um bis zu 15.000 Tonnen pro Jahr erhöht, wodurch sich die Gesamtproduktionskapazität an unserem Standort Berwick-upon-Tweed auf 260.000 Tonnen pro Jahr erhöht hat – rund 90 % davon sind für die Destillerieindustrie bestimmt,"


schreibt Simpsons Malt auf der Webseite.



Die Simpsons Turmmälzerei in Berwick on Tweed.

Fotos Courtesy of Simpsons Malt

 




Tamdhu Malt. Speyside

Die Brennerei am River Spey entstand während des schottischen Whisky Booms am "little dark hill" in den Jahren 1896 bis 1897. Geplant hatte die Anlage am River Spey der berühmte Architekt Charles Chree Doig aus Elgin. Er entwarf auch die typische Pagoden-Form der schottischen Darre-Anlagen. Sie schmückten die Kamine vieler Malt Distilleries Schottlands. Von den an der Bahnlinie Cragganmore - Lossiemouth liegenden Doig-Bauten ist indes nichts mehr zu sehen, da man die Brennerei 1972 von zwei auf vier Pot Stills und 1975 auf sechs erweiterte. Sie reflektiert in ihren Fassaden und Aufbauten den schmucklosen schottisch-englischen Baustil der 1960er und 1970er Jahre.


Die destillierten Tamdhu-Spirits gingen größtenteils in die Blending Industrie. Mit der Übernahme durch die Highland Distillers (Edrington Group) 1899 - The Macallan, Glenrothes, Glenturret, Highland Park - floß der Whisky vermehrt in den schottlandweit beliebten Blend Famouse Grouse (seit 1896 gibt es die Marke) sowie in die Sorten J & B Rare, Cutty Sark u.a. Als Single Malt war Tamdhu weniger bekannt. Gordon & MacPhail war einer der Independent Bottler, wie auch Cadenheads und Andrew Symington's Signatory, die Tamdhu-Abfüllungen verkauften.


Tamdhu's Still House, drei Wash Pot Stills und drei Spirit Pot Stills destillieren Gerstenspirit, Tun Room und Mashing Room, ganz rechts der monumentale Mälzerreibereich (v.l.n.r)


Tamdhu Distillery und Maltings im Jahre 2009


Die Mälzerei mit einer Saladin-Keimkasten-Anlage ergänzte den Komplex 1949-1950 und ersetzte die bis dahin betriebenen traditionellen Floor Maltings. 1966 verdoppelte sich die Malzproduktion von fünf auf zehn Keimkästen. Das Malz verarbeiteten die dem Konzern angeschlossenen Distilleries.


Im April 2010 erkalteten die Pot Stills und die Brennerei wie auch die Mälzerei standen zum Verkauf. Im Juni 2011 erwarb der Independent Bottler Ian MacLeod Distillers Tamdhu. Die Whisky Produktion setzte 2012 wieder ein. Die Sherry-betonten Tamdhu-Whiskies fanden weltweit neue Kunden. In der Whisky-Community löste das Marketing von Ian MacLeod eine Renaissance der Sherry-Fass-gereiften Single Malt Whiskies aus.


Er kulminierte 2025 in Preisforderungen, die den allgemeinen Meinungstrend der neuen Manager-Generation wiederspiegeln. Ihre Ansätze einer werbestrategischen Premiumisation mit einer damit einhergehenden Preissteigerung führten angesichts der gesellschaftlichen Veränderung der Lebenshaltungskosten zu einer Abkühlung des Konsums. Weite Kreise der globalen Whisky Community wendeten sich von den Produkten enttäuscht ab.


Die Folge: Die Umsätze der Konzerne brachen ein. Nach dem Produktionsboom der vergangenen zehn Jahre kam die Ernüchterung, Brennereien reduzierten schlagartig ihre Destillationskapazitäten.


Im August 2025 erschienene Tamdhu-Abfüllungen präsentierte einen 21 Jahre alten Whisky. Der Preis von unglaublichen 299,00 £ für eine 0,7-Liter-Flasche Single Malt mit 47,5 % vol ist bemerkenswert. 21 Jahre lang reifte er in gewöhnlichen, erst- und zweitbefüllten Oloroso-Sherry-Fässern aus amerikanischer und spanischer Eiche.


"Wir orientierten uns bei der Preisfindung an Macallan,"

sagte Brand Ambassador Mike Brown während der Interwhisky 2025.



Tamdu Distillery

Pot Stills, Tamdhu Bottles, Seasoned Sherry Casks aus Jerez (2014), Ein Großteil wurde in der Böttcherei VASYMA gefertigt. Sie gehört seit 2023 zum Macallan Konzern. Ernie at Tamdhu.





Tamdhu Maltings. Herstellung. Ablauf


Die Anlieferung der Gerste aus der Region, Qualitätskontrolle, Suche nach dem Wee Evil-Käfer, Reinigung im Dresser, Scüttung in die Stockweiche. Aufnahmen von 2009. Die Maltings wurden 2014 von den neuen Besitzern Ian Macleod Distillers Ltd. abgerissen. Tamdhu Floor Maltings' Team (Fotoquelle nicht bekannt, bitte melden).





Die Weiche erfolgt in zylindrisch-konisch geformten Steeps. Sie nahmen 11 Tonnen gereinigte Gerste auf. Das weiche Wasser kam vom Tamdhu Burn sowie von einer Quelle nahe der Brennerei. Für eine 22 Tonnen-Saladin Box benötigten die Mälzer die Füllung zweier Steeps. Pro Tag wurden in zwei Saladin Keimkästen 44 Tonnen Green Malt aufbereitet.


Das Einweichen in den Weichstöcken dauerte in der ersten Phase sechs Stunden, in der zweiten Phase folgte nach dem Wasserabfluß eine vierzehnstündige Ruhephase mit Belüftung. Am zweiten Tag wiederholte sich die Weiche wiederum sechs Stunden im Wasser. Es folgte nach dem Wasserabgang eine sechsstündige Ruhe. Die mit der Keimung beginnenden Gerstenkörner füllten die Mälzer in zwei Keimkästen um. Aufnahmen von 2009.






Keimung. Germination. Die Batch-Keimung dauert fünf Tage in zwei Saladin-Keimkästen. Aus anfäglich 44 Tonnen Sommergerste entstehen 37 Tonnen fertiges Malz.

Die Befüllung der Kästen mit der eingeweichten Gerste erfolgt mit Pumpensystemen durch einen Mälzer. Die täglichen Intervalle der rotierenden sechs Rührwerke - turner - verhindern ein Matting der Roots und eine Aufheizen des Green Malt. Die Belüftung und Kühlung des Malzhaufens - das grain bed war ca. 1,50 m hoch - erfolgt mit Frischluft von unten durch den perforierten Metallboden. Nach der Entleerung wird das grüne Malz zur Räucherung und Trocknung mit einem Saug- und Pumpsystem in den Kiln gedrückt. Aufnahmen von 2009.




Im Kiln , der Darre, erfolgt eine minimale Räucherung der Körner. 30 kg waren die Basis für den Rauch, der etwa drei Stunden lang durch das auf dem perforierten Malzboden ausgebreitete Gren Malt diffundierte und an den Schalen die Rauchararomen 'anheftete'. Die Trockenphase dauerte 18 Stunden. Aufnahmen von 2009. Während der Darre entweichen die im Malz unerwünschten "grainy or grassy" Aromen.

Der dunkle Torf wurde in kleinen Mengen vor Ort gestochen.




Abriss. Eine Tradition stirbt.

Es war ein Schock für die Menschen der Region. Nach der Schließung und dem Einmotten der Tamdhu Mälzerei im April 2010 ließ der neue Eigentümer Ian Macleod Distillers die historischen Anlagen ersatzlos abreißen. Es war damals die letzte schottische Whisky Distillery, die mit einer Saladin- Keimkasten-Anlage ihren Malzbedarf der Brennerei selbst herstellte. Während Ernie’s  Speyside WhiskyKultour  beobachteten im Mai 2018 die Seminargäste mit trauriger Verwunderung den Abriss der Tamdhu Saladin Maltings. Statt eigenes Tamdhu Malt zu produzieren, lieferte stattdessen im Mai 2018 Simpsons Malt das Destillationsmalz aus den Lowlands an, wo die Industriemälzerei ebenfalls ihre ehemalige Saladin-Keimkasten-Mälzerei 2021 abriß. Tamdhu Site Operator Eugene Shiels im Gespräch mit Ernie Scheiner.  Fotos Copyright Roland Horn.





Crisp Malt. Lowland

Die britische Crisp Malting Group betreibt Mälzereien in Schottland und England. Standorte sind in Alloa /Clackmannanshire), Portgordon (Morayshire) sowie in den englischen Orte Ditchingham (Suffolk), Great Ryburgh (Norfolk) und Mistley (Essex).

 

Die 1850 gegründeten Maltings in Ryburgh produzieren das meiste Malz für Brauereien und Destillerien. Sie dokumentieren 150 Jahre Entwicklungen und Innovationen der industriellen Mälzverfahren. Heutzutage ist dort eine der größten Bodenmälzereien Europas. Doch mit steigender Nachfrage modernisierten die Betreiber die Anlagen, sodass mittlerweile der größte Teil Malz im GVK vermälzt wird. Dazu zählen überdies Saladin-Keimkasten-Anlagen, die seit den 1960er Jahren in Alloa, nahe Stirling, arbeiten. Wenige Jahre danach kamen 1973 Trommel-Systeme hinzu. Diese ersetzte mittlerweile das Management durch leistungsfähigere computergesteuerte GVK-Technologien.

 

Die Gerste für Distillers Malt kommt grundsätzlich aus der schottischen Landwirtschaft. Verträge mit Landwirten ermöglichen eine ortsnahe Anlieferung der Gerste zur Mälzerei im Umkreis von sechszig Meilen. Allerdings wird eine schottische Gerste, die auf klassischen Malzböden keimen soll, auf 40 Tonnen-Trucks über eine 380 Meilen lange Strecke ins englische Norfolk, dreißig Kilometer nordwestlich von Norwich gelegen, transportiert.

 

Crisp stellt darüber hinaus ein Rauchmalz her:

 

“…we prefer to ‘cold smoke’ wet, green malt - barley that’s been germinated but not yet dried. We burn peat in an external kiln, draw the smoke into a chamber where the grain sits, and let it soak for 24 hours. The idea is to penetrate the whole kernel, not just coat the surface. After smoking, we dry the barley down to about 5% moisture and blend it to meet distiller specs: lightly peated (12 ppm), medium (25 ppm), or the big guns at 50 ppm.”

 

Malz mit höheren Phenolwerten fertigen die Crisp-Mälzer auf Nachfrage gleichfalls her.

 

"We’ve been making peated malt at our Speyside maltings in Portgordon for the past 20 years. We supply distillers not just in Scotland but all over the world including prominent whisky makers in Japan, the USA, Australia, Europe and England.


Our peated malt is prized for its intense smoke character and this is all down to our wet smoking method which allows the peat smoke to penetrate the barley kernel fully. We can provide various levels of peating dependent on the customer’s requirements and typically produce three levels of “smokiness”; lightly peated malt (15 ppm phenol), medium peated malt (25ppm) and heavy peated malt (50ppm). Higher levels of phenol are available on request."


Quelle: Crisp Website





Mälzereien in Krise

Die Absatzkrise der schottischen Whisky Industrie erfasste ebenfalls die Bairds Mälzereien.

Den Betrieb in den Lowlands in Pencaitland, nahe der Brennerei Glenkinchie, schloß das Management im November. Bisher erzeugten dort die Mälzer jährlich 47 000 Tonnen Malz. 19 Mitarbeiter verloren ihren Arbeitsplatz. Die anderen Bairds Mälzereien in Inverness, Arbroath, Witham und Shobnall wie auch die Lagersysteme in Turiff werden weiter betrieben.


Andere Mälzereien wie Crisp Malt in Alloa und Portgordon scheinen ihre Produktion zu vergrößern. So soll in Port Gordon sich der Ausstoß vervierfachen. Die im Familienbesitz geführte Simpson Mälzerei plant laut Aussage des Managements im Mai 2025 den Neubau einer 100 000 Tonnen großen Mälzerei in Greens of Rothes. Bei der von Boort Malt betriebenen Mälzereien in Buckie und Glenesk soll ebenfalls die dortige jährliche Kapazität um 40 0000 Tonnen und 15 000 Tonnen steigen.


Insgesamt verarbeitete die schottische Whisky Industrie bisher
900 000 Tonnen Sommergerste pro Jahr.

Saladin at Work



Zum Autor

Ernie - Ernst J. Scheiner ist der Herausgeber des Portals The Gateway to Distilleries www.whisky-distilleries.net  Er dokumentiert über 150 Destillerien fotografisch von innen und beschreibt detailliert die Produktion der Whiskies. Seit seinem Studium an der University of Edinburgh befasst er sich mit dem Thema Whisky und publiziert in Fachmagazinen

wie das Irland Journal, die Kleinbrennerei, Whisky Passion und The Highland Herold. Features und Stories erschienen in den Blogs whiskyexperts, whiskyfanblog und whiskyintelligence. Als Leiter der VHS Ingelheim führte, und als Whisk(e)y-Botschafter leitete er Destillations-Kollegs, Studienreisen und Whisky-Kultouren zu den Quellen des Whiskys.



Kommentare


Bildschirmfoto 2021-11-15 um 10.35.46.png

Impressum

The Gateway to Distilleries 

V.i.S.d.P.

Anschrift:

info-o -whiskydistilleries.net

Bildschirmfoto 2021-11-15 um 10.35.46.png

Copyright © whiskydrinks.net

The Gateway to Distilleries 2026

Die Webseite befindet sich seit JJuli 2025 im Aufbau. Auftretende Unannehmlichkeiten bitten wir zu entschuldigen. Wir arbeiten daran.

We are designing the website. Our apologies for any inconveniences. 

 

 

The software WIX does not support automatic translation.You may use Translate Google, Google Crome or deepL etc. instead.

Online Dispute Resolution. Please see European Commission 

Bildschirmfoto 2021-11-15 um 10.35.46.png
bottom of page